| Pz.Kpfw. I (Sd.Kfz. 101) | |||||||
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Im Jahre 1933 erteilte das Heereswaffenamt einen Entwicklungsauftrag für einen leichten Panzerkampfwagen
der 5-t-Klasse, um dem Heer sofort nach
Herstellung der Wehrhoheit einen brauchbaren Ausbildungsbehelf
zu beschaffen. Entsprechend der damaligen taktischen Auffassung handelte es sich dabei um
einen leichten
MG-Kampfwagen. Nach der Prüfung mehrerer Prototypen lief die Produktion im Juli 1934 bei Henschel
in Kassel an. Der Pz.Kpfw. I Ausführung A verfügte über ein Stützrollenlaufwerk mit vier Laufrollen und einem tiefliegenden Leitrad. Der Antriebszahnkranz liegt wie bei allen anderen in Deutschland bis 1945 entwickelten Panzern vorn. Die Besatzung besteht aus Fahrer und Kommandant/Richtschütze. Der Platz des Fahrers war mittig in der Wanne links. Rechts von ihm, etwas erhöht saß der Kommandant. Er bediente den nach rechts versetzten Drehturm, dessen Bewaffnung aus zwei 7,92mm MG13 bestand. Da sich das Triebwerk als ungenügend für die gestellten Aufgaben erwies, wurde ein stärkerer Maybach-Sechszylinder-NL-38-Vergasermotor eingebaut. Das größere Triebwerk erforderte aber auch eine Verlängerung der Wanne und Modifikationen am Laufwerk. Das Gefechtsgewicht erhöhte sich auf 6 t, jedoch erlaubte das wesentlich stärkere Triebwerk eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Diese als Ausführung B bekannte Version ist leicht an ihren fünf Laufrollen pro Seite und dem obenliegenden Leitrad zu erkennen. Die Bewaffnung blieb unverändert. Die Eignung für das Gefechtsfeld war nur mangelhaft. Die schwache Hauptbewaffnung und die sehr geringe Panzerung machten den Panzer schon im Spanischen Bürgerkrieg sehr empfindlich gegenüber feindlichem Feuer. Im Polenfeldzug zeigte sich nicht nur, dass er oft Unterstützung sogar gegen polnische Kleinpanzer benötigte, sondern auch, dass seine Geländegängigkeit eher gering war. Wegen seiner schmalen Ketten blieb er oft im Schlamm stecken. Auch im Westfeldzug 1940 wurde der Panzer I noch eingesetzt, wobei die Wehrmacht sehr hohe Verluste durch die starken französischen und britischen Panzerverbände erlitt. Mit Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion wurden die vorhandenen Pz. I sehr schnell aus der Truppe entfernt und zu Munitionstransportern umgebaut. Es kam zwar noch zu weiteren Kampfwertsteigerungen und den Modellen C/D/F, aber diese kamen nur in sehr geringen Stückzahlen zur Truppe und bewährten sich hier nicht. Insgesamt wurden ca. 1500 Fahrzeuge hergestellt, welche den Kern der neuen Panzertruppe bildeten. Viele der ausgezeichneten deutschen Panzerbesatzungen verdienten sich ihre ersten Sporen auf diesem Typ und er leistete hervorragende Arbeit bei der Ausbildung. |
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Gefechtsgewicht: Höchstgeschwindigkeit: Fahrbereich: Kraftstoffverbrauch l/100 km: Tankinhalt: Länge des Fahrzeuges: Breite des Fahrzeuges: Höhe des Fahrzeuges: Motorausstattung: Leistung: Hubraum: Leistungsgewicht PS:t Turm: Munition (MG): Besatzung: Bug mm/° Fahrerfront mm/° Seite unten mm/° Seite oben mm/° Heck mm/° Boden mm/° Blende Höchst mm/° Front mm/° Seite mm/° Heck mm/° Decke mm/° |
5,4 t 37 (Straße) 145 km/97 km (Straße/Gelände) 100 l (Straße) 145 l 402 cm 206 cm 172 cm Krupp M 305 (Maybach NL38 TR) 57 PS 3,46 l 10,5 2xMG 13/7,92mm 1 525 Schuss 2 13 13 13 13 13 6 13 13 13 8 |
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